Kompetenz-Bereiche

Zu unserer täglichen Arbeit als Fachberatung mit den bereits beschriebenen Aufgabenfeldern arbeiten wir auch in der Aus- und Fortbildung der Kindertagespflegepersonen bei der VHS Cloppenburg aktiv mit. Auf Anfrage vermitteln wir einzelne Themenbereiche auch für Teilnehmende anderer Träger in pädagogischen Fachfortbildungen.

Kindertagespflegepersonen und andere pädagogische Fachkräfte stehen zum einen in der Pflicht, ihre Kompetenzen zu sichern und zu steigern, um ihrem Auftrag von Bildung, Betreuung und Erziehung gerecht zu werden. Neben dieser Verpflichtung ist es aber für viele pädagogisch Tätige vielmehr zu einem Selbstverständnis geworden, lebenslang zu lernen. Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung eröffnet nicht nur neue fachliche Horizonte, sondern sie unterstützt zudem die Reflexion des pädagogischen Handelns; das bedeutet Qualitätssicherung der pädagogischen Angebote. Hier finden Sie die Themen, die unser Team abdeckt:

  • Kinderschutz (Samstagstermin mit 8 UE)

(Modul 40 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Prävention und Intervention bei Gewalt gegen Kinder. Elternrechte und Grenzen der Elternrechte, gesetzliche Grundlagen, Prüfpunkte Kindeswohlgefährdung (KWG), Formen der KWG, Begriffe, Definitionen und Grenzen von Definitionen, Hinweise auf..., Ursachen und Folgen von KWG, Herausforderungen in der Kindertagespflege/bei U3, Was tue ich wenn...?, Fähigkeiten die eine pädagogische Fachkraft besitzen sollte, um eine mögliche KWG zu erkennen...


  • Finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen in der Kindertagespflege

(Modul 2 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Alles, was man wissen muss rund um Abrechnung, Verwaltung, Betreuungsvertrag und Versicherungen, Masernschutz, Haftpflicht... Weitere Themen sind die Unterrichtungspflicht der Kindertagespflegeperson, (temporäres) Überschreiten der Kinderzahl, Alleinlassen von Kindern, Einsatz fremder Personen/Praktikanten, Anforderungen an eine kindgerechte Betreuung, Rechtsanspruch, allgemeine Grundlagen zur Einkommenssteuer, steuerliche Formalitäten bei der Existenzgründung, Vertretung in Ausfallzeiten und die verschiedene Modelle, Erlaubnis zur Kindertagespflege (Erlaubnisvorbehalt; Erlaubnisverfahren; Inhalt der Erlaubnis), die Sozialversicherungen.


  • Sicherheit in der Kindertagespflege

(Modul 14 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Sicherheit ist mehr als das Minimieren von Unfallgefährdungen, den Einsatz von Treppengittern und Steckdosenschutz. Aber natürlich wird auch auf diese Themen eingegangen. Hinzu kommt der "Schutz", den beide Seiten (Eltern und pädagogische Fachkraft) durch eine solide vertragliche Grundlage haben, Schutz in Form von regelmäßiger Weiterbildung (pädagogisches Wissen ebenso wie erste Hilfe) und Kinderschutz (vertieft wird der Themenbereich in den o. a. Seminaren zum Thema Kinderschutz).


  • Das Schutzkonzept (2 Samstagstermine zu je 8 UE, Fortbildung)

Der Schutz der Kinder vor Gefahren für ihr Wohl gehört zu den Pflichtaufgaben in der Kindertagespflege . Gerade Einrichtungen oder Organisationen, denen Kinder und Jugendliche anvertraut sind, müssen wissen, wie wirksamer Kinderschutz umgesetzt werden kann. Deshalb machen sich immer mehr Einrichtungen auf den Weg und erstellen sog. Schutzkonzepte, zu dessen Inhalt auch ein sexualpädagogischer Leitfaden gehört. Das Bundeskinder-schutzgesetz fordert alle pädagogischen Einrichtungen, die eine Betriebserlaubnis benötigen, auf, sich erneut mit dem Thema Schutz vor Gewalt auseinander zu setzen, vorhandene Schutzkonzepte zu überprüfen bzw. zu etablieren. Die Erarbeitung eines Schutzkonzeptes zielt dabei auf die Ebenen der Prävention und der Intervention. Damit wäre die Kindertagespflege also aus der Pflicht genommen, sich überhaupt auch nur ansatzweise um das Thema Schutzkonzept zu kümmern. Da jedoch die UN-Kinderrechtskonvention ausdrücklich den Schutz der Kinder fordert, sollte u. E. jede Kindertagespflegeperson und jede Großtagespflegestelle für sich entscheiden, ob es nicht an der Zeit ist, sich mit der Thematik zu befassen. Ein Schutzkonzept wirkt sich auf die Professionalität der KTP-Stelle/GTP maßgeblich positiv aus. Sollten sich die gesetzlichen Grundlagen einmal ändern und Kindertagespflege wird, ebenso wie "Einrichtungen" dazu verpflichtet, Schutzkonzepte zu erarbeiten, ist jede Kindertagespflegestelle, die dies bereist getan hat, bestens vorbereitet.

      • Entwicklung eines sexualpädagogischen Leitfadens/ Verhaltenskodex´ als Teil eines Schutzkonzeptes

      • Das Schutzkonzept als Ganzes: Risiko- und Potenzialanalyse, Schutz der Kinder und Schutz der Mitarbeitenden, Reflexionsfragen und Hilfen für die Entwicklung von klaren Leitlinien

Das Seminar ist sowohl für KTP-Stellen mit einer Fachkraft, als auch für Großtagespflegestellen und Teams geeignet, um eine Haltung zu diesen Themen zu entwickeln.


  • Marketing in der Kindertagespflege

(Modul 17 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Die Professionalität in der Außenwirkung gut darstellen. Selbstmarketing: Beispiele und Tipps. Durch seriöse, vertrauenerweckende Werbung gezielt auf das professionelle Betreuungsangebot aufmerksam machen. Neben Aktualität von (Online)Anzeigen kommt es hier auch auf die Aussagekraft und die Ansprache der Eltern an.


  • Kinderrechte und Partizipation (Fortbildung)

In der UN-Kinderrechtskonvention (KRK) ist das Recht des Kindes auf Partizipation in zahlreichen Artikeln verankert. Aber wie partizipationsfähig sind Kinder? Warum ist Partizipation sinnvoll und notwendig? Beteiligungsverfahren- wie? Und (wie) können Kinder unter 3 Jahren schon partizipieren?


  • Digitale Medienkompetenz (Fortbildung)

Die Macht der virtuellen Bilder, Brainwash durch Medienkonsum, Möglichkeiten und positive Beispiele der digitalen Medienerziehung.


  • Ressourcen und Kraftquellen

(Modul 37 nach QHB Kindertagespflege)

Der Alltag in der Betreuung und Förderung von Kindern birgt eine Vielzahl von Anforderungen und kann auch zur Herausforderung werden. In diesem Kurs sollen die emotionalen und körperlichen Herausforderungen in der Arbeit mit Kindern unter drei Jahren besprochen werden. Außerdem sprechen wir über psychische und physische Warnsignale bei Belastung/ Überlastung sowie Methoden der Stressregulierung und Unterstützungsmöglichkeiten. Inkl. eines praktischen Teils.


  • Diversität in der Kindertagespflege: Jedes Kind ist einzigartig

(Modul 32 nach QHB Kindertagespflege)

In einer multikulturellen Gesellschaft ist es unabdingbar, dass pädagogische Fachkräfte für die heterogene Lebenslage von Kindern und Familien sensibilisiert sind. Der gesetzliche Förder- , Bildungs- und Betreuungsauftrag kann nur dann umfassend umgesetzt werden, wenn ethische, sprachliche und religiöse Hintergründe bei der Konzeption von Angeboten zur Bildung, Betreuung und Erziehung bekannt sind und berücksichtigt werden. Diversität im pädagogischen Alltag, Leitfragen für die Reflexion des Alltags, vorurteilsbewusste Erziehung und praktische Umsetzungsideen sind weitere Inhalte des Kurses.


  • Grundlagen der Entwicklungspsychologie (Fortbildung)

Das Hauptthema der Entwicklungspsychologie ist Bindung und emotionale Kompetenz. Karl-Heinz Brisch ist ein bekannter Bindungsforscher der sagte, dass Eltern und pädagogische Fachkräfte gute „Enträtsler“ sein müssen. Eltern/pädagogische Fachkräfte fungieren somit als "Dolmetscher". Gerade im frühkindlichen Bereich ist dies wichtig, da Kinder sich noch nicht über Sprache eindeutig artikulieren können. Eltern und pädagogische Fachkräfte sollten also "eine Idee davon haben", was die Kinder jeweils gerade brauchen. Es geht im ersten Jahr nicht um Erziehung! Es geht im ersten Jahr nur um Bindung und nicht um Frustration durch Erziehung. Eingewöhnung, Bindungsentwicklung und Bindungsqualitäten sind weitere Themen.


  • Störungen in der kindlichen Entwicklung (Fortbildung)

In dieser Fortbildung wird ein Überblick über die drei Entwicklungsstörungen gegeben, die bei Kindern im Alter von 0-12 Jahren am häufigsten auftreten: Störungen des Sozialverhaltens, hyperkinetische Störungen (besser bekannt unter dem Namen „Hyperaktivität“), und Lern- und Leistungsstörungen. Um von einer Störung zu sprechen, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein, die vorgestellt und erläutert werden. Es werden Grundsätze und sinnvolle Umgehensweisen für den täglichen Kontakt mit betroffenen Kindern vorgestellt sowie ein Überblick über mögliche Ursachen für solche Entwicklungsstörungen gegeben.


  • Bevor der Kragen platzt: Umgang mit Wut und Ärger (Fortbildung)

Die Beschäftigung mit Wut und Ärger in der Betreuung von Kindern ist oft ein sensibles Thema, da jede Betreuungsperson durch eigene Sozialisation und Erfahrungen unterschiedliche Strategien zum Umgang mit diesen heftigen Gefühlen erlernt hat. In dieser Fortbildung wird zum einen der pädagogische Umgang mit Wutausbrüchen von Tageskindern beleuchtet, aber auch Wege, um mit eigener Wut professionell umzugehen. Gerade die sogenannten „Trotzanfälle“ von Kindern lassen die pädagogischen Kräfte oft hilflos zurück und bringen sie an die Grenzen ihres eigenen Umgangs mit Gefühlen wie Ärger und Wut. Manchmal sind jedoch nur kleine Veränderungen, z. B. im Tagesablauf nötig, um Wutausbrüchen von Tageskindern vorzubeugen .


  • Schwierige Erziehungssituationen in der Kindertagespflege (Fortbildung)

In der Kindertagespflege kommt es immer wieder vor, dass Kinder betreut werden, die sich über längere Zeit „schwierig“ oder herausfordernd verhalten. In diesem Seminar werden sowohl mögliche Ursachen für ein solches herausforderndes Verhalten aufgezeigt als auch Grundsätze des Umgangs mit solchen Situationen erarbeitet. Kinder, die sich schwierig“ verhalten, benötigen Unterstützung und Hilfe. Je nach Ursache muss die Kindertagespflegeperson unterschiedlich mit dem Kind umgehen. In Fallbeispielen werden verschiedene Situationen erarbeitet, und im gemeinsamen Austausch werden Strategien für einen hilfreichen Umgang mit betroffenen Kindern gesucht.






  • Hochsensibilität (Fortbildung)

Die feinfühlige Hochbegabung der Sinne. Betroffene nehmen Sinnesreize viel eingehender wahr, verarbeiten diese tiefer und reagieren auch dementsprechend stärker darauf als der Bevölkerungsdurchschnitt. In diesem Seminar wird ein Überblick darüber gegeben, was Hochsensibilität (Hochsensitivität) ist, welche Hauptmerkmale es bei Kindern und Erwachsenen gibt, welche Eigenschaften und "Denkstrukturen" hochsensible/hochsensitive Menschen haben und welche Stärken Menschen mit dieser besondere Form der Wahrnehmung haben. Sonderformen der Hochsensibilität und Forschungsergebnisse werden ebenso vorgestellt, wie ein erster (Selbst)Test.


  • Stark durchs Leben - Resilienz bei Kindern (Fortbildung)

Was ist eigentlich Resilienz? Ist man das oder erlernt man das? Risiko- und Schutzfaktoren, die Bedeutung der Bindung, Resilienzförderung von Kindern im pädagogischen Alltag und eigene Resilienzförderung.


  • Die Erlaubnis zur Kindertagespflege

(Modul 22 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Was es bedeutet Kinder zu betreuen: Rechte und Pflichten die sich im praktischen Alltag durch die Erlaubnis zur Kindertagespflege ergeben. Erstgespräche mit Eltern, Betreuungsvertrag, Hausbesuche, Melden von Tagespflegeverhältnissen, Vordrucke, Vernetzung, Fortbildungen, Aufgaben, Informationen und Service des Kindertagespflegebüros.


  • Potenziale und Möglichkeiten in einer betrieblichen Großtagespflege (GTP) (Fortbildung)

Kindertagespflege für und mit Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines Betriebes- wäre das etwas für mich? Angestellt oder selbstständig? Welche Bedingungen und Möglichkeiten gibt es in sog. betrieblichen GTP? Dazu erhält man in diesem Seminar Antworten.


  • Qualität sichern

(Module 41/43 nach QHB Kindertagespflege)

Pädagogische Qualität in der eigenen Kindertagespflegestelle entwickeln, reflektieren und sichern. Es handelt sich hier um ein sehr praxisorientiertes Seminar, in der die Kindertagespflegepersonen anhand verschiedener Themen aus dem Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege und mit Hilfe der Reflexionsbögen zu dem jeweiligen Themenfeld erläutern, wie sie in ihrer Kindertagespflegestelle ganz konkret Qualität umsetzen. Der Austausch macht das Ganze sehr lebendig. Neben dem Üben der Präsentationsfähigkeit ist ein weiteres Ziel der Arbeit, dass die Teilnehmenden ein Bewusstsein dafür entwickeln, wie viele Facetten pädagogische Qualität umfasst und wie vielfältig und individuell Zugänge und Umsetzungsmöglichkeiten gestaltet sein können. Sie erfahren so, wo ihre Stärken liegen, wo noch Schwierigkeiten bestehen, in welchen Bereichen sie auf einem guten Weg sind und in welchen Bereichen sie noch vor Herausforderungen stehen und mit welchen Tipps sie diese ggf. leichter umsetzen können.


  • Datenschutz

(Module 17/22 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Was ich in der Kindertagespflege beachten muss, Grundlagen DS-GVO, technische und organisatorische Maßnahmen, Verarbeitungs-verzeichnis, Datenschutzfolgeabschätzung, Messenger-Dienste, Fotos, Smartphone, Einwilligungserklärung, Einsatz von Sprachassistenten und mehr...


  • Der Hygieneplan

(Modul 12 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Praktische Umsetzung der Sicherheits- und Hygienebestimmungen. Anleitung zum Erstellen eines eigenen Hygieneplans.


  • Achtsamkeit (Seminare mit 8 bis 10 Einheiten zu je 3 UE)

Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, präsent im Hier und Jetzt zu sein. Das Prinzip der Achtsamkeit basiert auf einer gut zweieinhalbtausend Jahren alten buddhistischen Tradition und ist sehr altes Gedankengut. Dieses Gedankengut ist auf die heutige Zeit angepasst und Sie erfahren, was die neueste Hirnforschung dazu sagt. Achtsamkeit ist alt und zugleich modern, pragmatisch und frei von religiösen Inhalten. Das Achtsamkeitstraining -in den 70-er Jahren schon entwickelt- wird zunehmend populärer und ist mittlerweile in den Management-Etagen großer Konzerne angekommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber die Bereitschaft, regelmäßig zuhause Übungen durchzuführen; Kursunterlagen und Audiodateien werden dafür zur Verfügung gestellt. Der Kurs besteht aus dem Kennenlernen und Praktizieren formeller und informeller Achtsamkeitsübungen, aus Impulsreferaten und Reflexion.

  • Ein Tag in Achtsamkeit (1 Samstagstermin )

Ein Tag, der die Teilnehmenden durch verschiedene Angebote und Anleitungen mit dem Konzept und der Haltung der Achtsamkeit vertraut macht. Es gibt einige Informationen zum Thema Achtsamkeit, man kann erste Erfahrungen mit angewandten Achtsamkeitsübungen sammeln und verschiedene Formen der Achtsamkeitsübungen kennenlernen und erhält grundlegende neurowissenschaftliche Erkenntnisse, die die "Wirksamkeit" von Achtsamkeit belegen.


  • Der Förderauftrag in der Kindertagespflege

(Modul 3 nach QHB Kindertagespflege)

Die Kindertagespflege hat gesetzlich den gleichen Förderauftrag wie institutionelle Kindertageseinrichtungen (§ 22 SGB VIII). Im niedersächsischen Bildungs- und Orientierungsplan werden alle Bildungsziele und Lernbereiche sowie die dazugehörigen Handlungsempfehlungen für die Arbeit mit Kindern unter drei Jahren vorgestellt.


  • Erziehungspartnerschaft in der Kindertagespflege

(Modul 11 nach QHB Kindertagespflege)

Im ersten Teil geht es um die unterschiedlichen Erwartungen, Vorstellungen und Wünsche, die Eltern an eine Betreuung in der Kindertagespflege haben. Eine klare Konzeption kann hier schon bei der Kontaktaufnahme künftige Missverständnisse vermeiden. Im Alltag funktioniert Erziehungspartnerschaft meist recht unkompliziert, aber jede Kindertagespflegeperson sollte auch auf mögliche Konfliktsituationen vorbereitet sein. Eine gute Balance zwischen Nähe und Distanz in der Erziehungspartnerschaft bildet die Grundlage für erfolgreiches gemeinsames Arbeiten.


  • Erziehungspartnerschaft mit Eltern gestalten

(Modul 29 nach QHB Kindertagespflege)

Im zweiten Teil geht es darum, sich eine professionelle Haltung den unterschiedlichen Eltern gegenüber zu erarbeiten. Neben einer Übung zu familiären Wirklichkeiten werden auch Themen der Diversität in der Elternschaft beleuchtet. Zudem gibt es einen Überblick über die gesetzliche Verpflichtung zu einer Zusammenarbeit mit den Eltern. Abschließend werden im Rahmen einer kollegialen Beratung verschiedene Einzelbeispiele praktisch geübt.


  • Mit Konflikten umgehen

(Modul 39 nach QHB Kindertagespflege)

Wo Menschen und wo Kinder zusammenkommen und ihren Alltag gemeinsam gestalten, kommt es unweigerlich immer wieder zu Konflikten. Der professionelle Blick ermöglicht es, Konflikte grundsätzlich nicht als etwas Negatives, sondern als Lern- und Entwicklungschance für Kinder zu sehen. Es werden verschiedene Dilemma-Situationen in der Gruppe erprobt, um einen pädagogisch fundierten und fachlichen Umgang mit Konfliktsituationen einzuüben.


  • Die Geschichte der Kindertagespflege

(Modul 34 nach QHB Kindertagespflege)

Die Kindertagespflege in Deutschland hat eine lange Geschichte, hat jedoch in den letzten dreißig Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Von der rein privaten Kinderbetreuung über „Ammen“ im Mittelalter bis zur professionellen Kindertagespflege heute wird ein interessanter Überblick über die Geschichte sozialer Berufe im Allgemeinen gegeben. Ein Blick ins europäische Ausland vervollständigt die Zusammenstellung. Außerdem werden verschiedene Unterstützungs- und Kooperationsmöglichkeiten für Kindertagespflegepersonen und Eltern vor Ort vorgestellt.


  • Eingewöhnung

(Modul 20 nach QHB Kindertagespflege, auch als Fortbildung)

Eine gute und sorgsame Eingewöhnung bildet die Grundlage für eine positive Entwicklung des Kindes in der Kindertagespflegestelle. Es ist erwiesen, dass Kinder ohne eine gelungene Eingewöhnung bis zu sieben Mal häufiger krank sind als ihre Altersgenossen. Neben Grundlagen der Bindungstheorie und der Beziehungsqualität wird das Berliner Eingewöhnungsmodell vorgestellt, nach dem auch in der Kindertagespflege ein den Bedürfnissen des jeweiligen Kindes angepasster Start in die Betreuung gelingen kann.

  • Der niedersächsische Bildungs- und Orientierungsplan (Fortbildung)

Die Handlungsempfehlungen zum Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich bilden die Grundlage für die pädagogische Tätigkeit von Kindertagespflegepersonen. Die Kindertagespflege ist in ihrem gesetzlichen Förderauftrag den institutionellen Kindertageseinrichtungen gleichgestellt. Es werden die entsprechenden rechtlichen Grundlagen sowie der nds. Bildungs- und Orientierungsplan vorgestellt sowie die Fähigkeiten vermittelt, diesen reflexiv auf die Alltagsplanung zu übertragen. Unter anderem werden alle Bildungsziele in den unterschiedlichen Lernbereichen und Erfahrungsfeldern vorgestellt.




Weitere Seminare folgen mit der Zeit....